Frage 1 / 270 richtige Antwort(en)
Welche Voraussetzungen müssen für einen wirksamen Kaufvertrag vorliegen?
AZwei übereinstimmende Willenserklärungen
BGeschäftsfähigkeit beider Vertragsparteien
CNotarielle Beurkundung ist immer erforderlich
DEinigung über den Vertragsgegenstand
Korrekt:
Ein Kaufvertrag erfordert übereinstimmende Willenserklärungen, Geschäftsfähigkeit und Einigung.
Frage 2 / 270 richtige Antwort(en)
Was versteht man unter Besitz und Eigentum im BGB?
ABesitz ist die tatsächliche Sachherrschaft
BEigentum ist das umfassende Herrschaftsrecht
CBesitz und Eigentum sind immer identisch
DDer Besitzer hat das Recht, sich gegen verbotene Eigenmacht zu wehren
Korrekt:
Besitz ist tatsächliche Sachherrschaft, Eigentum das rechtliche Herrschaftsrecht.
Frage 3 / 270 richtige Antwort(en)
Welche Aussagen zur Geschäftsfähigkeit sind korrekt?
AKinder unter 7 Jahren sind geschäftsunfähig
BMinderjährige zwischen 7 und 17 Jahren sind beschränkt geschäftsfähig
CAb 16 Jahren ist man voll geschäftsfähig
DVolle Geschäftsfähigkeit tritt mit Vollendung des 18. Lebensjahres ein
Korrekt:
Unter 7: geschäftsunfähig, 7-17: beschränkt geschäftsfähig, ab 18: voll geschäftsfähig.
Frage 4 / 270 richtige Antwort(en)
Wann liegt eine unerlaubte Handlung nach § 823 BGB vor?
ABei vorsätzlicher oder fahrlässiger Verletzung eines geschützten Rechtsguts
BBei Verletzung von Leben, Körper, Gesundheit, Freiheit oder Eigentum
CNur bei vorsätzlichem Handeln
DDer Geschädigte hat einen Anspruch auf Schadensersatz
Korrekt:
§ 823 BGB umfasst Vorsatz und Fahrlässigkeit mit Schadensersatzanspruch.
Frage 5 / 270 richtige Antwort(en)
Welche Rechte hat der Besitzer bei verbotener Eigenmacht (§ 859 BGB)?
ARecht auf Besitzwehr
BRecht auf Besitzkehr
CRecht auf sofortige Selbstjustiz ohne Einschränkung
DDie Besitzschutzrechte gelten auch für den Besitzdiener
Korrekt:
Besitzwehr und Besitzkehr sind erlaubt, auch für Besitzdiener.
Frage 6 / 270 richtige Antwort(en)
Was ist ein Besitzdiener im Sinne des § 855 BGB?
AJemand, der die tatsächliche Gewalt über eine Sache für einen anderen ausübt
BEin Sicherheitsmitarbeiter, der im Auftrag des Eigentümers handelt
CDer Eigentümer selbst
DDer Besitzdiener übt die Sachherrschaft in einem Abhängigkeitsverhältnis aus
Korrekt:
Der Besitzdiener übt Sachherrschaft für einen anderen in einem Abhängigkeitsverhältnis aus.
Frage 7 / 270 richtige Antwort(en)
Welche Aussagen zum Schadensersatzrecht sind zutreffend?
ASchadensersatz kann materiell und immateriell sein
BSchmerzensgeld ist eine Form des immateriellen Schadensersatzes
CSchadensersatz ist nur bei Vorsatz möglich
DDer Geschädigte muss den Schaden und die Kausalität nachweisen
Korrekt:
Schadensersatz umfasst materiellen und immateriellen Schaden, auch bei Fahrlässigkeit.
Frage 8 / 270 richtige Antwort(en)
Was regelt § 227 BGB (Notwehr im Zivilrecht)?
AEine durch Notwehr gebotene Handlung ist nicht widerrechtlich
BNotwehr ist die Verteidigung gegen einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff
CNotwehr erlaubt unbegrenzte Gewaltanwendung
DDie Verteidigung muss erforderlich sein
Korrekt:
Notwehr nach § 227 BGB ist nicht widerrechtlich und muss erforderlich sein.
Frage 9 / 270 richtige Antwort(en)
Welche Aussagen zum Werkvertrag im Sicherheitsgewerbe sind richtig?
ABeim Werkvertrag wird ein bestimmter Erfolg geschuldet
BDer Bewachungsvertrag ist typischerweise ein Dienstvertrag
CBeim Dienstvertrag wird die Arbeitsleistung geschuldet
DWerk- und Dienstvertrag sind identisch
Korrekt:
Werkvertrag = Erfolg geschuldet, Dienstvertrag = Leistung geschuldet.
Frage 10 / 270 richtige Antwort(en)
Was ist bei der Haftung des Sicherheitsunternehmens zu beachten?
ADas Unternehmen haftet für Schäden durch seine Mitarbeiter
BDie Haftung kann vertraglich begrenzt werden
CBei Vorsatz kann die Haftung nicht ausgeschlossen werden
DDas Unternehmen haftet nie für seine Mitarbeiter
Korrekt:
Das Unternehmen haftet für Mitarbeiter, bei Vorsatz keine Haftungsbegrenzung.
Frage 11 / 270 richtige Antwort(en)
Welche Voraussetzungen hat der Defensivnotstand nach § 228 BGB?
AEine von einer Sache ausgehende Gefahr muss vorliegen
BDie Beschädigung der Sache muss zur Gefahrenabwehr erforderlich sein
CDer Notstand rechtfertigt jede beliebige Handlung
DDer verursachte Schaden darf nicht außer Verhältnis stehen
Korrekt:
Defensivnotstand erfordert Sachgefahr, Erforderlichkeit und Verhältnismäßigkeit.
Frage 12 / 270 richtige Antwort(en)
Welche Aussagen zur Stellvertretung (§§ 164 ff. BGB) sind korrekt?
ADer Vertreter gibt eine eigene Willenserklärung im Namen des Vertretenen ab
BDie Vertretungsmacht kann durch Vollmacht erteilt werden
CDer Vertreter handelt immer auf eigene Rechnung
DDie Wirkung der Erklärung trifft den Vertretenen
Korrekt:
Der Vertreter erklärt im Namen des Vertretenen, die Wirkung trifft den Vertretenen.
Frage 13 / 271 richtige Antwort(en)
Was beschreibt das Hausrecht im zivilrechtlichen Kontext?
ADie Befugnis des Berechtigten, den Zutritt und Aufenthalt in seinem Bereich zu regeln
BEin automatisches Polizeirecht
CEin Recht nur für Mieter, nie für Eigentümer
DEine Pflicht, jeden einzulassen
Korrekt: A
Hausrecht ist für Zutritt, Verweis und Hausverbot im privaten Bereich zentral.
Frage 14 / 271 richtige Antwort(en)
Was ist Besitz im Grundverständnis des BGB?
ATatsächliche Sachherrschaft
BImmer Eigentum
CNur ein Kaufvertrag
DEine Strafanzeige
Korrekt: A
Besitz bedeutet tatsächliche Herrschaft über eine Sache, Eigentum ist die rechtliche Zuordnung.
Frage 15 / 271 richtige Antwort(en)
Welche Aussage zu Eigentum und Besitz ist richtig?
AEigentümer und Besitzer können verschiedene Personen sein
BBesitz und Eigentum sind immer identisch
CBesitz gibt es nur bei Immobilien
DEigentum entsteht nur durch Dienstkleidung
Korrekt: A
Ein Mieter kann Besitzer sein, während ein anderer Eigentümer ist.
Frage 16 / 271 richtige Antwort(en)
Wann kann eine Besitzstörung im Sicherheitsdienst relevant werden?
AWenn jemand unbefugt in geschützte Räume eindringt oder Sachen wegnimmt
BWenn eine Person freundlich grüßt
CWenn eine Lampe eingeschaltet ist
DWenn ein Besucher korrekt eincheckt
Korrekt: A
Besitzschutz und Hausrecht können bei Störungen eine Rolle spielen.
Frage 17 / 271 richtige Antwort(en)
Welche Aussage zum Schadenersatz ist richtig?
AWer schuldhaft und rechtswidrig einen Schaden verursacht, kann ersatzpflichtig sein
BSchadenersatz gibt es nie
CNur Polizei kann Schadenersatz verlangen
DSchadenersatz ersetzt jede Dokumentation
Korrekt: A
Schadenersatzfragen hängen von Pflichtverletzung, Schaden, Kausalität und Verschulden ab.
Frage 18 / 271 richtige Antwort(en)
Was ist bei einer Fundsache im Objekt professionell?
AFund sachlich dokumentieren, sichern und nach Vorgabe weiterleiten
BSelbst behalten
COhne Dokumentation weitergeben
DÖffentlich posten
Korrekt: A
Fundsachen sind geordnet zu behandeln, um Eigentums- und Haftungsfragen zu vermeiden.
Frage 19 / 271 richtige Antwort(en)
Welche Maßnahme ist bei einer beschädigten Kundensache wichtig?
ASchaden sichern, dokumentieren, Verantwortliche informieren
BSchaden verbergen
CBeschädigte Sache entsorgen ohne Freigabe
DZeugen wegschicken
Korrekt: A
Dokumentation und Meldewege sind bei Sachschäden wesentlich.
Frage 20 / 271 richtige Antwort(en)
Was bedeutet Vertragstreue für Sicherheitsdienste?
AAufgaben gemäß Vertrag und Dienstanweisung erfüllen
BNur nach persönlicher Meinung arbeiten
CKundenanweisungen immer rechtswidrig ausführen
DGesetze ignorieren
Korrekt: A
Vertragliche Pflichten sind wichtig, aber sie werden durch Gesetze und Rechte begrenzt.
Frage 21 / 271 richtige Antwort(en)
Welche Aussage zu AGB/Hausordnung im Einlassbereich ist sinnvoll?
ARegeln müssen klar, zugänglich und sachlich angewendet werden
BRegeln dürfen heimlich und willkürlich wechseln
CHausordnung erlaubt jede Gewalt
DAGB gelten nur für Mitarbeiter
Korrekt: A
Klare Regeln unterstützen faire und nachvollziehbare Entscheidungen.
Frage 22 / 271 richtige Antwort(en)
Wann ist ein Hausverbot eher belastbar?
AWenn es vom Berechtigten kommt, sachlich begründet und dokumentiert ist
BWenn es als Scherz ausgesprochen wird
CWenn es ohne Zuständigkeit erfolgt
DWenn es nur auf Diskriminierung beruht
Korrekt: A
Ein Hausverbot sollte zuständig, sachlich und dokumentiert sein.
Frage 23 / 271 richtige Antwort(en)
Welche Antwort passt bei Streit über Eigentum an einer Sache?
AKeine eigenmächtige endgültige Klärung; sichern, dokumentieren und zuständige Stellen einbeziehen
BSache dem Lautesten geben
CSache selbst behalten
DBeide Personen körperlich durchsuchen
Korrekt: A
Sicherheitskräfte klären nicht eigenmächtig komplexe Eigentumsstreitigkeiten.
Frage 24 / 271 richtige Antwort(en)
Was ist bei Einwilligung im zivilrechtlichen Alltag wichtig?
ASie sollte freiwillig, informiert und auf den konkreten Vorgang bezogen sein
BSie ist immer stillschweigend vorhanden
CSie gilt für alles und für immer
DSie kann von jeder dritten Person ersetzt werden
Korrekt: A
Einwilligung braucht einen klaren Kontext; bei Druck kann sie problematisch sein.
Frage 25 / 271 richtige Antwort(en)
Was ist eine Pflichtverletzung im Bewachungsvertrag?
AAbweichen von vereinbarten Pflichten ohne Rechtfertigung
BPünktliches Melden eines Vorfalls
CEinhaltung der Dienstanweisung
DSachliche Dokumentation
Korrekt: A
Pflichtverletzungen können haftungsrechtliche Folgen haben.
Frage 26 / 271 richtige Antwort(en)
Welche Aussage zum Notfall im Kundenobjekt ist richtig?
AVertragliche Pflichten werden durch akute Gefahrenlage und gesetzliche Grenzen mitbestimmt
BVertrag hebt alle Gesetze auf
CDer Kunde kann jede rechtswidrige Handlung verlangen
DSicherheitskräfte müssen nie Hilfe rufen
Korrekt: A
Auch vertragliche Aufgaben sind gesetzeskonform und lagegerecht auszuführen.
Frage 27 / 271 richtige Antwort(en)
Was ist beim Umgang mit Schlüsseln und Zutrittsmitteln rechtlich/organisatorisch wichtig?
ASichere Aufbewahrung, Ausgabeprotokoll und sofortige Meldung bei Verlust
BSchlüssel privat mitnehmen
CAusgabe ohne Dokumentation
DKopien ohne Freigabe erstellen
Korrekt: A
Schlüsselverwaltung betrifft Eigentum, Besitz, Vertragspflichten und Sicherheit.